NEU - FLAMMSCHUTZIMPRÄGNIERUNG OHNE OBERFLÄCHENBEHANDLUNG

Als Neuheit kann Frøslev jetzt flammschutzimprägniertes Holz anbieten, bei dem KEINE Oberflächenbehandlung und/oder Farbe erforderlich ist. Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen über Frøslev FRX Flammschutzimprägnierung.

FRØSLEV FLAMMSCHUTZIMPRÄGNIERUNG

Als Neuheit kann Frøslev jetzt flammschutzimprägniertes Holz anbieten, das weder Oberflächenbehandlung noch Farbe benötigt. Das Holz wird einem Verfahren unterzogen, bei dem es mit einem Flammschutzmittel imprägniert wird. Anschließend wird es auf den richtigen Feuchtigkeitsgrad getrocknet. Die Imprägnierung ist wasserdicht, und das Holz kann ohne Pflege verwendet werden.

Die Lösung ist gemäß EN16755 zugelassen, und die Produktion unterliegt dem gesetzlichen Zertifizierungsschema gemäß der dänischen Bauwarenverordnung und EN14915.

FRØSLEV FLAMMSCHUTZIMPRÄGNIERUNG - AUSSENVERKLEIDUNG

Frøslev FRX Flammschutzimprägnierung

Bei der Flammschutzimprägnierung von Frøslev handelt es sich um Holz mit Brandhemmung für Außenverkleidungen. Die Flammschutzimprägnierung erfolgt an Nut- und Feder-Profilen. Die Flammschutzimprägnierung ist nicht hygroskopisch und gehört je nach Holzart der EU-Brandschutzklasse B-s1, d0 oder B-s2, d0 an. Die Produkte sind gemäß EN16755 ohne Anforderungen an Oberflächenbehandlung und Pflege zugelassen. Die Produktion unterliegt der gesetzlich vorgeschriebenen Kontrolle durch Dritte, und es gibt Zertifikate der Leistungsbeständigkeit für die betreffenden Produkte (Certificate of Constancy of Performance - abgekürzt CCP).

Der Flammschutz ist wasserfest und wird nicht durch Regenwasser aufgelöst oder durch das UV-Licht der Sonne beeinträchtigt. Das Mittel ist auf der Holzoberfläche nicht sichtbar. 

Die Flammschutzimprägnierung erfordert keine Wartung. Dadurch kann das Holz bei Sonne, Wind und Wetter auf natürliche Weise altern, was dem Holz sein einzigartiges Aussehen verleiht.

Das Verfahren

Nach dem Trocknen und Profilieren wird das Holz einem Vakuum-Druckimprägnierungsverfahren mit Flammschutz unterzogen. 

Während des Imprägnierungsverfahrens wird das Flammschutzimprägniermittel in die Zellstruktur gedrückt. Das Holz wird dann wieder auf den korrekten Feuchtigkeitsgehalt getrocknet. Das Holz verfügt dann auf allen Seiten über Flammschutz und ist gebrauchsfertig.

Funktionsbeschreibung

Das Grundprinzip ist, dass das Holz nicht zu einem möglichen Brand beitragen darf und nur eine minimale Energie- und Rauchentwicklung aufweist.

Das Holz kann nicht unbrennbar gemacht werden, aber im Brandfall wird das Verbrennen und die Feuerausbreitung auf der Holzoberfläche stark reduziert, wenn das Flammschutzimprägniermittel über die vom Feuer erzeugte Wärme aktiviert wird. Die Kettenreaktion, die im Flammschutzmittel beginnt, bildet Wasserdampf, der die Oberflächentemperatur senkt, und Kohlendioxid, das die entstehenden brennbaren Gase verdünnt. Das Ergebnis ist, dass das Holz nur verkohlt ist und somit nicht zur Ausbreitung des Brandes oder zu einer signifikanten Rauchentwicklung beiträgt. Die gebildete Kohleschicht hat ferner die Funktion, das darunter liegende Holz gegen den Einfluss von Wärme zu isolieren.

 

Umwelt

Das Flammschutzmittel ist nicht als gesundheits- oder umweltschädlich klassifiziert. 

Nachbearbeitung

Das Produkt kann nicht angestrichen werden, und die Zulassung erlischt, wenn nicht zertifizierte Lösungen verwendet werden. Hier bietet Frøslev andere Lösungen an. 

Man kann Löcher in das Holz bohren und es kürzen, ohne dass dies die Flammschutzeigenschaften beeinträchtigt.

Abhängig von der Wahl des Holzes kann bei einigen Holzverkleidungen eine Wartung erforderlich sein. Holz weist nämlich in Außenbereichen unterschiedliche Widerstandsniveaus auf. Da Frøslev jedoch thermomodifiziertes Holz (Frøslev Heatwood und Frøslev ABODO) sowie haltbares Holz (Western Red Cedar und Lärche) anbietet, ist dies nicht relevant.

Holzarten

Wir versehen die folgenden Holzarten mit Flammschutz: 

  • Western Red Cedar/Zedernholz
  • Thermowood / Frøslev Heatwood aus Kiefer und Fichte
  • Sibirische und europäische Lärche
  • Frøslev ABODO

 

FRØSLEV FLAMMSCHUTZIMPRÄGNIERUNG - INNENVERKLEIDUNG

Frøslev bietet auch eine Feuerimprägnierung für innen liegende Holzverkleidungen an. Dies erfolgt mit dem Flammschutzimprägniermittel Dricon, einer wasserbasierten und feuchtigkeitsbeständigen, nicht hygroskopischen Imprägnierung. Die Verkleidung kann unbehandelt bleiben, ohne dass eine Oberflächenbehandlung und Wartung erforderlich ist. Wenn Sie die Oberfläche behandeln möchten, muss dies mit zugelassener Farbe erfolgen.

Wenn Sie eine Innenwand* mit Holz verkleiden möchten, müssen Sie das Holz als Teil der Wand betrachten und sich darüber im Klaren sein, welche Anforderungen an die Flammschutztrennung usw. gestellt werden. Hier ist das Holz Teil der Gesamtkonstruktion und muss auf die Anforderungen für Verkleidungsklasse [K1 10] B-s1, d0 getestet werden und diese erfüllen (sofern diese Anforderung besteht). Dies kann häufig erreicht werden, indem flammschutzimprägniertes Holz mit einer darunter liegenden Schicht aus einem anderen schützenden Material kombiniert wird.

Die Verordnung zu Bauprodukten (CPR) fordert im Übrigen, dass Holz für die Verkleidung im Innen- und Außenraum mit CE-Kennzeichnung geliefert wird, siehe EN-14915.

*Für Holz, das im Innenraum von Einfamilienhäusern verwendet wird, gelten besondere und weniger strikte Regeln.

Brandklassen verstehen

Material:

  • A = Nicht brennbar
  • B = Schwer entflammbar
  • D = Normal entflammbar, unbehandelt

Rauch: 

  • s1 = Geringe Rauchentwicklung
  • s2 = Mittlere Rauchentwicklung
  • s3 = Rauchentwicklung nicht geprüft

Brennendes Abtropfen:

  • d0 = Nicht brennend abtropfend
  • d1 = Begrenzt brennend abtropfend
  • d2 = Keine Anforderung

Konstruktion:

  • Verkleidung: Ex. Beton / Windsperre K1 10, B-s1, d0
  • Regenschutz: Klasse B-s1, d0

Frøslev-Produkte:

  • Western Red Cedar/Zedernholz, Klasse B-s2,d0
  • Thermowood / Frøslev Heatwood aus Kiefer und Fichte, Klasse B-se,d0
  • Sibirische und europäische Lärche, Klasse B-s1,d0
  • Frøslev ABODO, Klasse B-s2,d0

Anforderungen in Bezug auf Feuer

Anforderungen in Bezug auf Feuer, auf die Sie im Fall eines Bauvorhabens achten müssen

Es ist ein Irrglaube, dass das Bauen mit Holz schwierig ist, sobald es um das Thema Feuer geht. Entgegen der landläufigen Meinung ist Holz stark feuerhemmend und verhält sich im Brandfall häufig besser als beispielsweise Stahl. Eine korrekt bemessene Holzkonstruktion, z. B. eine Sporthalle, bleibt länger stehen als eine entsprechende Halle aus Stahl.

Das liegt daran, dass sich Stahl relativ schnell erhitzt und zu verbiegen beginnt. Im Gegensatz dazu bewahrt eine Holzkonstruktion ihre Stabilität länger und sackt erst zusammen, wenn kaum noch Holz vorhanden ist - das Holz brennt zwar, aber sehr langsam, nur zwischen 0,6 und 0,8 mm/Min.

Vor Beginn

Die folgenden Fragen sind zu berücksichtigen:

  • Geht es um eine „Innenverkleidung“, oder eine „Außenverkleidung“ 
  • Befindet man sich innerhalb der 20 %-Regel
  • Lautet die Flammschutzanforderung: D-s2, d2 / [K1 10] D-s2,d2 oder B-s1, d0 / [K1 10] B-s1,d0 - oder besteht eine Anforderung zur Flammschutztrennung z. B. Klasse:
    - R 30 - tragender, aber nicht trennender Gebäudeteil
    - EI 30 - nicht tragender, aber trennender Gebäudeteil
    - REI 30 - tragender und trennender Gebäudeteil

Sobald diese 3 Punkte überprüft wurden, kann beschrieben werden, welche Materialien verwendet werden müssen oder können.

Kurze Erläuterung zu den Regeln

Laut den aktuell geltenden Regeln können große Gebäude in der Anwendungsklasse 1-6 errichtet werden, deren Fassadenfläche bis zu 20 % mit Holz verkleidet werden können - auch als 20 %-Regel bekannt. Die einzige Anforderung an den Holzbereich lautet, dass er die Verkleidungsklasse [K1 10] D-s2, d2 erfüllen muss. Bei korrekt profiliertem Holz ist dies kein Problem, und das Holz erfüllt die Klasse [K1 10] D-s2, d0 ohne weitere Behandlung. (d0 ist besser als d2).

Für einstöckige Gebäude gilt die 20 %-Regel nicht. Hier darf die gesamte Fassade als Klasse [K1 10] D-s2, d2 ausgeführt werden, d. h. korrekt profiliertes Holz mit hinterlüftetem Hohlraum.

Bei Gebäuden in der Anwendungsklasse 1-6 mit einer Fußbodenhöhe bis und über 22 kann faktisch auch die gesamte Fassade mit Holz verkleidet werden - so lange die Anforderung an die Verkleidungsklasse [K1 10] B-s1, d0 erfüllt ist. Es kommt vor, dass eine Holzverkleidung laut Test die Anforderung an [K1 10] B-s1, d0 erfüllt. Das ist in der Praxis jedoch häufig nicht möglich, da die Holzverkleidung normalerweise mit hinterlüftetem Hohlraum ausgeführt werden muss, damit sie trocknen kann, und weil die Anforderung besteht, dass sich die innere Flammschutztrennungswand bis zur Außenverkleidung erstrecken muss, was in diesem Fall praktisch nicht möglich ist.

Daher muss die Windsperre als Außenverkleidung der Fassade betrachtet werden, und diese muss daher die Anforderungen an die Verkleidungsklasse [K1 10] B-s1, d0 erfüllen. Der Holzbereich der Fassade wird dadurch zum Regenschutz der Fassade und hier lautet die Anforderung an das Material „nur“ Klasse B-s1, d0 - diese erreicht das Holz selbst nicht, erfüllt aber die Vorgaben, sofern es eine Flammschutzimprägnierung erhält.

Darüber hinaus kann auf unterschiedliche Weise kompensiert werden, indem eine automatische Sprinkleranlage und eine Fassadensprinkleranlage verwendet werden.

Frank Wilhelm
Verkaufsleitung Deutschland
Mob.: +49 0160 90142936
fw@froeslev.dk
Cristiano Sousa
Verkauf Ost/Mitte
Mob.: +49 0151 62514169
cs@froeslev.dk
Frøslev Flammschutzimprägnierung
  • CCP Western red cedar / Zedernholz
  • CCP Lärche
  • CCP Frøslev ABODO
  • CCP Thermowood / Frøslev Heatwood
  • CCP Dricon
  • EN16755

CCP = Certificate of Constancy of Performance